Gründung: 1921 als Vertretung der Firma Schaeffer-Homberg
GmbH, Wuppertal, Metallwarenfabrik, und der Firma Ri-Ri
Reißverschluß AG, Wuppertal. Verkaufsprogramm waren
Einnietdruckknöpfe System Kronenfeder und Metallreiß-
verschlüsse sowie ab ca. 1930 Profil-RV.
Erstes Geschäftslokal: Chemnitz, Lohstraße, Ab etwa 1928 Annaberger Straße 19 und ab etwa 1936 Chemnitz, Holzmarkt 4-5. Dort im März 1945 total ausgebombt.
Kundenkreis: Trikotagen- Wirkwaren- und Strickwarenindustrie, Hersteller von Stoffhandschuhen (Exportboom von Handschuhen in die USA) im Umkreis Chemnitz, Hartmannsdorf, Limbach, Burgstädt, Taura, Markersdorf, Hohenstein-Ernstthal und Mittelbach.

Großhandel: Infolge Modetrend Zukauf von Steinnuß- und Büffelhornkappen auf eigene Rechnung in Schmölln/Thüringen, sowie Spitzen (Vorarlberg) und Leder (Elmshorn) als Besatz für Stoffhandschuhe.
Umbruch 1933: Infolge nationalsozialistischer Machtergreifung und Judenverfolgung Zusammenbruch des USA-Exportes. Umstellung der Kunden auf Untertrikotagen, Blusen, Hemden. Druckknopfumsatz rückläufig, Zunahme im Großhandel mit Posamenten, Leinenwäscheknöpfen, Perlmutterknöpfen.
Reisetätigkeit: Seit Firmengründung per Bahn und Bus. Ab 1934 Opel P4 1.2 l, 1935 Adler Trumpf Junior, 1937 Adler Primus, 1939 BMW.
1939 Kriegsbeginn: Autobeschlagnahme, Bewirtschaftung fast aller Artikel

1945 Totalzusammenbruch: Infolge Teilung Deutschlands in 4 Besatzungszonen ruhen alle Vertetungen. Sie wurden nie gekündigt. Sporadische Kontaktaufnahmen, Umsatzzusammenbruch, Industrie am Boden durch Zerstörung, Beschlagnahmen, Reparationen.
1948 Währungsreform: Getrennte Währungen, geteilte Wirtschaft, Teilung in Ost- und Westdeutschland, Neuaufbau der Firma, Geschäftsraum provisorisch in der Wohnung.
Januar 1949: Wolfgang Bode, Sohn des Gründers Franz Bode, tritt nach Heimkehr aus russischer Gefangenschaft als kaufm. Lehrling in die Firma ein. Suche nach neuen Lieferanten in Ostdeutschland.
Neue Vertretungen: 1952/53 Franz Schäfer Etiketten, Ohorn, F.H.Schäfer, Ohorn, 1958 Oswald Hertel, Ehrenfriedersdorf, 1961 G.Schererz, Pöhla, Pröse & Weidlich, Plauen, 1965 Kristallspitze, Reumtengrün.

Neue Großhandelslieferanten: Für Leinenwäsche-, Porzellan-, Polyamid-, Polyester-, Polystyrol-, Vulkanfiber- und Glasknöpfe, Spitzen, Posamenten, Gürtel.
Reisetätigkeit: 1954 Motorrad AWO 250, 1956 MZ ES 250, 1958 PKW IFA F9 900 ccm 2-Takt, 1969 Wartburg 1000 ccm 2-Takt
1960-1970: Schwerpunkt der Tätigkeit liegt bei den Vertretungen. Ab ca. 1965 erledigt Rosemarie Bode, Ehefrau von Wolfgang Bode, alle Buchhaltungsarbeiten. 1966 stirbt der Firmengründer Franz Bode.
1971/72: Durch Zwangsverstaatlichung der Wirtschaft Verlust aller Vertretungen. Nur Großhandel ist noch möglich, Umsatz aber sehr gering, ein Neuanfang nötig. Durch gute Kundenkontakte gelingt rasche Umsatzsteigerung und Sicherung der Existenz.

1990 Wiedervereinigung: Weitgehender Zusammenbruch der wirtschaftlichen Strukturen im Osten. Stornierung sämtlicher Einkaufs- und Verkaufsverträge im März 1990. Umsatz gegen Null.
Neubeginn: Suche nach Industrievertretungen, Aufnahme von früheren Kontakten, Entscheidung, daß Ulf Bode in die Firma eintritt.
Aufbau neuer Vertretungen: Sommer 1990 Erwin Meyer Knopffabrik, Tirschenreuth, Herbst 1990 William Prym Werke, Stolberg, Otto Weber Band, Wuppertal, 1991 Filzfabrik Fulda, Franz Schäfer Etiketten, Ohorn, 1992 Eduard Kupfer, Ansbach, 1994 Scanlace Spitzen, Viborg, 1999 Textra, Loegstrup
März 1991: Ulf Bode, Sohn des Inhabers Wolfgang Bode, tritt als Angestellter in die Firma ein.
Juli 1992: Ulf Bode wird Mitinhaber der Firma, Wandlung in Franz Bode GbR
Januar 2004: Wolfgang Bode verläßt das Unternehmen als Mitinhaber und gibt die Geschäfte in die Hände von Ulf Bode. Neue Firmierung ist: Franz Bode e.K.,Inhaber Ulf Bode.

2013: Bis zu seinem Tod im November 2013 steht Wolfgang Bode dem Unternehmen mit seinem Rat zur Seite.

2014: 10-jähriges Firmenjubiläum der Franz Bode e.K.





   
Home
Produkte
Geschichte
Gebiet
Kontakt
Impressum